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Sonnenschutz

   Leider wurden wir in dieser Saison bislang nicht gerade übermäßig verwöhnt, was heiße Sommertage und laue Abende betrifft. Wenn Sie jetzt Ihren verdienten Sommerurlaub in südlichen Ländern vor sich haben, besteht allerdings besondere Alarmbereitschaft: von einem Tag auf den anderen wird Ihre Haut einer erheblich höheren Strahlungswirkung ausgesetzt sein, die im Gebirge und am Wasser deutlich höher ausfällt, als in mittleren Höhenlagen.

Lassen Sie sich Ihre schönste Zeit im Jahr nicht durch schmerzhafte Rötungen verderben!

 

Sonne und Sonnenbrand

Die Sonne gibt uns Lebenskraft und sorgt für gute Laune, doch ihre Strahlen sind auch gefährlich:

                                          1. Sichtbares Licht (ca. 52%) sorgt für Helligkeit & Farbe

                                          2. Infrarotstrahlen (ca. 44%) erwärmen die Haut und die Muskeln

                                          3. Ultraviolette Strahlung (ca. 4%), weder sicht- noch spürbar

 

Der geringe Anteil der ultravioletten Strahlung ist verantwortlich für die Verbrennungen. Ultraviolette Strahlen, kurz UV-Strahlen, sind elektromagnetische Wellen unterschiedlicher Länge. Abhängig von der Wellenlänge wird UV-Licht in drei Bereiche eingeteilt:

 

UVA 320-370 nm               Der Anteil an der UV-Strahlung beträgt 95%, dringt tief in die Haut ein 
                                         (bis in das Bindegewebe, Lederhaut)

UVB 280-320 nm               Biologisch aktiv, verantwortlich für verzögertes Bräunen, gelangt in 
                                          die obersten Hautschichten

UVC Kleiner als 280 nm    Am aggressivsten, jedoch Filterung durch Ozon/Atmosphäre
                                         (weniger in Hochgebirgen & ozonlochnahen Gebieten), erreichen nicht
                                          die Erdoberfläche

Bei jedem Sonnenbrand sind die Strahlen tief in die Haut, unser größtes Organ, eingedrungen – die oberen Hautschichten werden sich pellen, die unteren wurden verletzt.

Sonnenbrand schädigt die Haut und kann vorzeitige Hautalterung und sogar Hautkrebs verursachen. Die Haut ist zwar in der Lage, die einzelnen Schäden zu regenerieren.

 

Im Laufe der Jahre summieren sich jedoch die Verletzungen: das Bindegewebe ist angegriffen und die Haut wird runzelig. Die ersten Bausteine für krankhafte Zellveränderungen sind gelegt.


Sonnencreme ist nicht gleich Sonnencreme

Im Gegensatz zum naturkosmetischen Sonnenschutz geraten Produkte mit chemischen Inhaltsstoffen immer mehr in kritische Diskussion. Ursächlich hierfür sind die zusätzliche Erhöhung der Wärmebalastung für die Haut sowie die mittlerweile durch Studien belegte hormonaktive Wirkung auf den menschlichen Organismus.

Es gibt noch weitere Unterschiede zwischen Naturkosmetik und traditionellen Produkten – das unterschiedliche Hautgefühl. Während die traditionellen Schutzprodukte als Creme oder Lotion auf der Haut aufliegen, fühlt sich die Haut mit physikalischem Lichtschutz etwas anders an. Der Weißeleffekt aus den Anfängen des natürlichen Lichtschutzes ist dank jahrelanger Forschung verschwunden, aber dennoch liegen die Mineralien auf der Haut auf. Vorteil der Naturkosmetik-produkte sind ihre ebenfalls natürlichen Feuchtigkeitsfaktoren, pflanzliche Öle und Wachse oder innovative Hefewirkstoffe. Diese pflegen und schützen die Haut allein durch die Kraft der Natur, eben durch die Eigenschaften der verwendeten Inhaltsstoffe. Viele kennen die Inhaltsstoffe wie Sanddornöl, Jojobaöl, Aloe Vera, Pfirsich- und Aprikosenöle, Sonnenblumenöl, antiirritierende Süßholzwurzel und Kamillenextrakte bereits.

Synthetische Konservierungsstoffe und Emulgatoren fehlen in zertifizierten Naturkosmetik-produkten gänzlich. Konservierende Eigenschaften liefern einige natürliche Inhaltsstoffe gleich mit. Spezielle, komplizierte und kostenintensive Herstellungsverfahren ersetzen die synthetischen Emulgatoren.

 

Unsere Produktempfehlung:

Schützen und pflegen Sie sich mit der Sonnenpflegeserie von lavera Naturkosmetik:

lavera Family Sun, lavera Kids Sun, lavera Baby neutral Sun, lavera Sun Anti-Age, lavera Sun sensitiv, lavera After Sun,…


 

Unsere Sonnen-Tips:

- Sonnencremes rechtzeitig  vor dem Sonnenbad aufgetragen, um vollen Schutz zu erreichen

- besonders gefährdete Körperstellen (Nase, Ohren oder Glatze…) nicht vergessen

- Sonnenschutz immer wieder erneuern (besonders nach dem Baden oder Schwitzen)

- der Lichtschutz des Produkts kann NICHT durch mehrfache Anwendung erhöht werden!

- Sonnenschutz-Produkte vor Gebrauch gründlich schütteln; Haltbarkeitsangaben beachten

- Sonnenbril le mit UV-Filter, UV-dichte T-Shirts und Kappen tragen

- "Siesta" in den strahlungsintensiven Mittagsstunden zwischen 11 und 16 Uhr

- nach dem Sonnenbad: Pflege mit einer milden, beruhigenden Hautcreme (After Sun)

- auf die Verwendung von Parfums in der Sonne verzichten (phototoxische Reaktionen)

- Medikamente (besonders aus der Aknetherapie) können Sonnenempfindlichkeit hervorrufen 

 

Sollte aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal ein Sonnenbrand oder eine phototoxische Reaktion auftreten, hilft eine kühlende Aloe Vera-haltige Lotion oder ein entsprechendes Gel, idealerweise direkt aus dem Kühlschrank für eine besonders abkühlende Wirkung (lavera Sensitiv After Sun Lotion, LOGONA Feuchtigkeitsgel Aloe). Kühle Bäder oder Umschläge unterstützen den Hitzeentzug. Eine weitere Sonnenbestrahlung sollte in jedem Fall unbedingt vermieden werden.



Herzliche Grüße

Ihre




Hauttypen:

Hauttyp 1
Hat in der Regel auffallend helle Haut, oft mit Sommersprossen, oft blaue Augen und rötliche oder hellblonde Haare. Nach 5-10 Minuten in der Mittagssonne bekommen diese Personen bereits einen Sonnenbrand.

Hauttyp 2
Wird mäßig braun, aber hat helle Haut und graue, grüne oder blaue Augen und blonde Haare. Die Haut rötet sich nach 10-20 Minuten, wenn sie keine Sonne gewöhnt ist.

Hauttyp 3
Wird fortschreitend braun, hat meist dunkelblonde oder hellbraune Haare und graue oder braune Augen. Dieser Hauttyp kann sich 30 Minuten in der Sonne aufhalten, ehe ein Sonnenbrand einsetzt.

Hauttyp 4
Bleibt mit seiner hellbraunen Haut weitgehend vom Sonnenbrand verschont, hat meist dunkle Haare
und braune Augen, wird schnell deutlich braun. Die Haut rötet sich beim Sonnenbaden frühestens nach 40 Minuten.

Jeder Hauttyp verfügt über eine bestimmte Eigenschutzzeit, von 5 Minuten bei sehr heller Haut bis zu 40 Minuten beim dunklen Hauttyp. Eigenschutzzeit bedeutet: Die menschliche Haut ist in der Lage, die UV-Strahlen ohne Folgen durch Bildung des Melanins abzuwehren.

Die Eigenschutzzeit multipliziert mit dem Sonnenschutzfaktor ergibt die Minutenzahl, die man sich pro Tag in der Sonne aufhalten kann.


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